1. PCR – Resourcenschonung und Förderung der Kreislaufwirtschaft

Vorteile:

  • Reduzierung des Bedarfs an fossilen Rohstoffen
  • Reduzierung des CO2-Fußabdrucks
  • Förderung der Kreislaufwirtschaft
  1. Leichtgewichtige Packmittel – Reduzierung des Materialverbrauchs

Vorteile:

  • Wesentliche Reduzierung des Rohstoffverbrauchs / Schonung von Ressourcen.
  • Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei Produktion und Transport.
  • Kostengünstiger: Geringere Transportkosten durch das reduzierte Gewicht / geringere Produktionskosten durch reduzierten Materialeinsatz.
  • Verbesserte Handhabung: leichte Verpackungen sind für Verbraucher praktischer und angenehmer im Gebrauch
  • Attraktiv für E-Commerce: Besonders im Onlinehandel von Vorteil, da Versandkosten stark gewichtsabhängig sind.
  1. Refill/Nachfüllbare Verpackungen – Resourcenschonung
Vorteile:
  • Wesentliche Reduzierung des Rohstoffverbrauchs im Vergleich zu konventionellen Verpackungssystemen
  • Reduzierung des CO2-Fußabdrucks
Wir bieten Refill bzw. nachfüllbare Lösungen für folgende Produkte an:
  • Airless-Spender: Tiegel / Flasche
  • Lotion-Spender
  • Kosmetiktiegel
  1. Monomaterialien – Verbesserung der Recyclingfähigkeit
Die folgenden Produkte sind aus Monomaterial und verbessern damit die Recyclingmöglichkeiten.
  • 01-003-01, Airless Tiegel, PP, 30ml / 50ml
  • 01-003-01-SQ, Airless Tiegel, PP, 50ml
  • 01-005-01-NC, Airless Flasche, PP, 30/50ml
  • 01-005-01-WC, Airless Flasche, PP, 30/50ml
  1. Calciumcarbonat – reduziert Verbrauch herkömmlicher Kunststoffe

Calciumcarbonat: anorganische Verbindung, chemische Formel CaCO₃, weißer kristalliner Feststoff, geruchlos, unlöslich in Wasser, reagiert leicht mit Säuren und besitzt gute thermische Stabilität.

Ausgangsmaterial – Calciumcarbonat in Form von Calcit
In der Natur kommt Calciumcarbonat häufig in folgenden mineralischen und biologischen Quellen vor:

  • ‌Gesteine‌: Kalkstein, Marmor, Kreide usw. (i.d.R. als Calcit)
  • Biologische Quellen‌: Meeresmuscheln, Korallen (i.d.R. als Aragonit)

Bestandteile von Calciumcarbonat-Verpackungen (Verpackungsbeispiel):

Calciumcarbonat–Granulat bestehend aus Calciumcarbonat, PP/rPP  und Hilfsmitteln.

Vorteile:

  • Reduzierte Kunststoffabhängigkeit: Der Kunststoffanteil wird um den Anteil des im Produkt eingesetzten Calciumcarbonats reduziert, was den Einsatz herkömmlicher (fossiler) Kunststoffe verringert.
  • Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks: Das Calciumcarbonat wird aus mineralischen oder biologischen Abfällen gewonnen, was die Umweltbelastung weiter minimiert.
  • Mattes Finish (rau und fein): Es verleiht dem Produkt eine natürliche, ästhetische Erscheinung und eine angenehme Haptik.
  • Refill System möglich
Kosmetik Verpackung Flaschen und Tiegel
  1. PLA – biobasierter und industriell kompostierbarer Biokunststoff

PLA – Polylactide / Polylactic Acid (Polymilchsäure)

PLA wird größtenteils aus Stroh und Mais hergestellt, die zu Pulver gemahlen und anschließend durch biologische und polymerisierende Prozesse zu PLA-Granulat verarbeitet werden.

Ausgangsmaterial: Stroh und Mais
Bestandteile von PLA-Verpackungen:
  • PLA: Als Hauptbestandteil, biobasiert und industriell kompostierbar.
  • Additive: Verbessern die Qualität der Verpackung, insbesondere die Hitzebeständigkeit und Feuchtigkeitsbarriere, um sie für kosmetische Anwendungen optimal zu machen.
  • gegebenenfalls noch andere Biokunststoffe

Daraus ergeben sich gebrauchsfertige PLA-Compounds, auch „PLA-Blends“ genannt, die dann für die jeweilige Anwendung maßgeschneidert sind.

Vorteile:
  • Biobasiert: hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen wie Stroh und Mais
  • Biologisch abbaubar: Industrielle Kompostierung (DIN EN 13432)
  • Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks
  • Design und Haptik: mattiertes Finish bietet natürliche Ästhetik und angenehme Haptik. Optional: Hinzufügung von Pflanzenfasern, verstärkt natürliches Erscheinungsbild
  • Transparent und verschiedene Farben möglich
  • Refill-Systeme möglich
  1. PHA Packmittel – biobasiert und biologisch abbaubar

PHA – Polyhydroxyalkanoate

Ausgangsmaterial: Pflanzliche Ölabfälle und Speiseölreste aus der Küche können als Rohstoffe verwendet werden. Diese werden durch biologische Fermentation mit speziellen Bakterienkulturen in ein sicheres, verwendbares Biopolymer umgewandelt. Das natürliche Polyester-Material wird anschließend gereinigt und zu Granulat verarbeitet.

Bestandteile (Verpackungsbeispiel): Poly((R)-3-hydroxybutyrate-co-(R)-3-hydroxyhexanoate ≥ 98.0  (Abkürzung: PHBH)

Vorteile:
  • Biobasiert: Hergestellt aus pflanzlichen Ölabfällen
  • Biologisch abbaubar: Industrielle Kompostierung (DIN EN 13432), Hauskompostierung, vollständig biologisch abbaubar in Boden-, Süßwasser- und Meeresumgebungen
  • Reduzierte Abhängigkeit von erdölbasierten Kunststoffen
  • Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks
  • Mattes und glattes Finish, natürlicher ästhetischer Reiz und angenehme Haptik
  • Refill System möglich
  1. Holzfaser -Verpackungen – biobasiert und biologisch abbaubar

Ausgangsstoff: Holzfasern, Sägespäne und Holzabfälle (vorwiegend Kiefer & Mischholz), die als Nebenprodukte in Sägewerken und Möbelfabriken anfallen.

Bestandteile (Verpackungsbeispiel): Hergestellt aus Holzfasern, Sägespäne und Holzabfälle

Vorteile:
  • Biobasiert
  • Biologisch abbaubar: Industrielle Kompostierung (DIN EN 13432) und natürlich abbaubar
  • Reduzierte Abhängigkeit von erdölbasierten Kunststoffen
  • Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks
  • Kein Mikroplastik von Holzfaseranteilen
  • Mattes Finish, natürliche und hochwertige Optik, angenehme Haptik
  • UV-Opazität: blockiert Licht und schützt dadurch lichtempfindliche Formulierungen vor schädlicher UV-Strahlung.
  • In verschiedenen Farben verfügbar (nur Volltonfarben)
  • Refill System möglich
Kosmetik Verpackungen Flasche und Tiegel aus Holzfaser
  1. PEF Packmittel– biobasiert und recyclebar

    PEF – Polyethylenfuranoat

    Ausgangsmaterial: Zucker aus Weizen, Mais oder Zuckerrüben

    PEF wird durch Polymerisation aus FDCA (2,5-Furandicarbonsäure), dass z.B. aus Zuckern in Weizen, Mais oder Zuckerrüben gewonnen und pflanzenbasiertem MEG (Monoethylenglykol), dass aus Zuckerrohr gewonnen wird.

    Vorteile:

    • 100% biobasiertes Polymer (wenn beide Ausgangskomponenten biobasiert)
    • Recyclingfähig – Bestehende Recyclingverfahren können genutzt werden (insbesondere für PET-Recycling)
    • Bestehende Produktionslinien können mit kleinen Anpassungen genutzt werden (insbesondere für PET-Verpackungen)
    • Vielfältig einsetzbar, insbesondere als umweltfreundlichere und funktionellere Alternative zu PET

    Vorteile von PEF gegenüber PET:

    • 6 – 10 mal bessere Sauerstoffbarriere
    • 4 – 6 mal bessere CO2-Barriere
    • 2 mal bessere Wasserbarriere
    • um 12°C hitzebeständiger (Glasübergangstemperatur: 86°C (PEF) vs. 74°C (PET) ), dadurch Heißabfüllung von Flüssigkeiten bis ca. 85°C möglich
    • Energiesparender herstellbar und recycelbar da niedrigerer Schmelzpunkt 

         (PEF: 235 °C / PET: 265 °C)

    • 50 – 80% geringerer CO2-Fußabdruck
    • Reduktion des Gewichts gegenüber PET um mehr als 20% möglich
    • Höherer Elastizitätsmodul
    • Höhere Zugfestigkeit

    Nachteil:

    • Momentan noch wesentlich höherer Preis als für PET 
  1. PCR Lieferant in ChinaVeolia Huafei Polymer Technology (Zhejiang) Co., Ltd.
    • 2013 gegründetes Joint Venture von Veolia in China
    • führendes Unternehmen in der chinesischen Recycling-Kunststoffindustrie
    Produktionskapazität: rPET-Granulierungsanlage: 80.000 Tonnen/Jahr rHDPE-, rPP-Granulierungsanlage (Reef): 30.000 Tonnen/Jahr Zertifizierungen: Weitere Informationen finden Sie unter https://www.veohuafei.com